Hauptbegriefe:
Prolog ist ein 5 bis 10-minütiges abgeschlossenes Kurzspektakel, das eine ganzheitliche, bildhafte Lösung aufweist.
Schauspieltraining ist ein kontinuierlicher Wechsel von befreienden Spielen, Übungen, lustigen Situationen, die auf Beobachtungsfähigkeit, schöpferische Phantasie, Vorstellungsvermögen, logisches Denken sowie Unbefangenheit bei der Ausführung einer Aufgabe abzielen.
Sprachtraining beinhaltet Übungen, die darauf abzielen, Hemmungen zu entfernen sowie den Sprachapparat und die Atmung zu entwickeln.
Schauspieltraining, Übungen.
„Ball und Pumpe“
Ein Spiel für Interagieren in Paaren und Entwicklung von schauspielerischen Kompetenzen. Die Teilnehmer werden in Paare aufgeteilt. Der Eine spielt die Rolle einer Pumpe und der Andere die des Balles. Der Ball sitzt vor Beginn der Übung auf den Knien, mit gesenkten Armen und Kopf, sieht matschig, träge (weggeblasen) aus. Die Pumpe fängt an, das Aufblasen eines Balls zu simulieren (mit einem Geräusch als Option), der mit Luft befüllt wird und allmählich von den Knien aufsteht, die Arme ausstreckt und den Kopf hebt. Gleichzeitig ändert sich auch sein Gesichtsausdruck (von extrem traurig bis fröhlich). Die Pumpe muss den Ball kontrollieren, das Ergebnis kann ein aufgeblasener Ball sein oder ein Ball, der platzt oder überhaupt explodiert (kreative Arbeit der Teilnehmer). Anschließend können die Teilnehmer die Rollen tauschen.
„Puppe und Puppenspieler“
Die Teilnehmer werden in Paare aufgeteilt. Der Eine ist der Puppenspieler, der Andere ist die Puppe. Die Puppe sitzt, die Muskeln sind so entspannt wie möglich. Der Puppenspieler testet seine Puppe. Er hebt abwechselnd Arme, Beine, Kopf. Er prüft, wie die Puppe auf seine Berührung reagiert, wie gehorsam sie seinem Willen ist. Nach der Übung tauschen die Partner die Rollen.
„So. Und So”
Die Teilnehmer stehen im Kreis oder sitzen auf Stühlen, vor ihnen ist ein Moderator oder irgendein Vereinsmitglied, das Bewegungen zeigt. Auf Kommando „So!“ wiederholen die Teilnehmer die Bewegungen, auf Kommando „Und so!“ darf nicht wiederholt werden! Wer sich geirrt hat, wird Moderator oder macht eine Strafaufgabe: Singen, ein Gedicht deklamieren oder
tanzen. Die Aufgaben werden von den Teilnehmern erdacht. Das Spiel ist einfach, aber lässt sehr gut, Aufmerksamkeit entwickeln.
„Spiegel“
Die Teilnehmer stehen paarweise gegeneinander auf. Der eine ist ein Mensch, der andere ist ein Spiegel. Der Mensch tut, was er normalerweise vor einem Spiegel tut — er kämmt sich, rasiert sich, schminkt sich, probiert einen Anzug an. Der Spiegel ist verpflichtet, alle Handlungen des Menschen genau widerzuspiegeln. Der Spiegel sollte nicht alle Bewegungen einer Person mechanisch wiederholen. Der „Spiegel“ versucht, das innere Leben des Menschen sowie seine Ziele zu erraten, und seine Gedanken wahrzunehmen. Nach dem Signal des Moderators tauschen die Paare die Rollen. Das Spiel entwickelt Phantasie, Einbildungsvermögen, Erfindergeist, höchste Aufmerksamkeit. Zum ersten Mal wiederholen die Teilnehmer fast die gleichen Bewegungen, je öfter sie diese Übung wiederholen, desto mehr Phantasie haben die Teilnehmer.
„Orchester“
Die Teilnehmer werden zu einem Kreis. Der Moderator, welcher als Dirigent auftritt, beginnt, den Rhythmus zu schlagen. Dies sind langsame, gleichmäßige Klatschen. Jedes Klatschen entspricht der Länge nach einer ganzen Note. Jeder der Teilnehmer tritt der Reihe nach mit seinem rhythmischen Satz ein. Eine Voraussetzung ist, den vom Moderator festgelegten Temporhythmus nicht zu verletzen. Nach und nach kommen alle Teilnehmer ins Spiel, jeder mit seinem eigenen rhythmischen Muster. Am Ende sollte ein harmonisches Orchester entstehen. Musiker, improvisieren Sie! Sie können stampfen, singen, klingeln, klatschen, sich im Raum bewegen usw. Denken Sie Ihr Musikinstrument aus. Es ist wichtig, das allgemeine Tempo beizubehalten. Diese Aufgabe wird allmählich komplizierter, zum Beispiel Rhythmuswechsel: Während der Übung ändert sich der Rhythmus und kehrt danach zum ursprünglichen Muster zurück. Die Lautstärke kann auch ansteigen und umgekehrt abnehmen.
„Floß“
Die Teilnehmer müssen sich vorstellen, dass sie auf einem Floß sind. Das Floß befindet sich auf dem Wasser. Wenn man sich chaotisch bewegt, muss man sich so im Raum verteilen, dass es keinen freien Platz gibt und dass das imaginäre Floß flott ist und nicht umkippt.
„Gruppenskulptur“
Jeder Teilnehmer ist gleichzeitig Bildhauer und Ton. Er findet seinen Platz entsprechend der allgemeinen Atmosphäre und der Idee von der Komposition. Die ganze Arbeit geschieht in absoluter Stille. Der erste Teilnehmer kommt in die Mitte des Raumes (es kann jeder sein, der es gerne möchte oder vom Moderator ernannt wird) und nimmt eine Pose an. Dann wird der zweite an ihn angehängt, der dritte wird bereits an die gemeinsame für die ersten beiden Teilnehmer Komposition angehängt. Bei dieser Übung müssen Sie: 1) in einem ziemlich schnellen Tempo handeln, 2) darauf achten, dass die resultierenden Kompositionen kein sinnloses Mosaik von voneinander isolierten Formen sind. Eine Option zur Komplikation und Entwicklung: Eine „erstarrte“ Skulptur kann „lebendig werden“ und sich bewegen und dann wieder erstarren. Sie können Fotos der erhaltenen Skulpturen machen und dann sie besprechen und ihnen einen Namen geben.
„Im Gummiband laufen“
„Die Schüler werden in Paare aufgeteilt. Jedes Paar erhält ein Gummiband (ein breites Wäscheband in Form eines Rings). Bestimmen Sie in jedem Paar, wer der Master und wer der Slave ist. Im Laufe des Spiels werden sie die Rollen tauschen. Der Master und der Slave befinden sich im Gummibandring und entfernen sich voneinander, wobei die Spannung des Gummibandes die Distanz reguliert. Durch das Signal des Moderators beginnt die Bewegung durch den Raum. Es kann das Gehen oder Laufen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und im unterschiedlichen Tempo sein, es können Hindernisse in Form von Tischen und Stühlen überwunden werden, sowie unerwartete Wendungen, Stopps vorkommen. Die Hauptsache ist, das Gummiband am Körper zu halten (während der Bewegung darf man es nicht mit den Händen halten). Es sollte zwischen den Teilnehmern elastisch gespannt sein, damit es nicht von ihren Körpern runterfällt, oder aber wegen übermäßiger Belastung zerreißt.“
„Taktile Assoziationen“
Der Moderator hat eine Reihe von in der Textur verschiedenen Stoffen, wie Papier, Gewebe sowie andere Gegenstände. Die Teilnehmer werden gebeten, mit geschlossenen Augen die Oberfläche eines Gegenstandes, eines Stoffes zu berühren. Der Teilnehmer muss mit den Fingern den Gegenstand untersuchen, um zu erzählen, welche Assoziationen er hervorruft.
Dann werden die Teilnehmer in Paare aufgeteilt, beide mit geschlossenen Augen. Jetzt beschreibt ein Teilnehmer dem Zweiten den Gegenstand, der zweite nennt diesen Gegenstand.
„Wir streicheln das Tier“
Alle Teilnehmer erhalten Aufgaben auf Blättchen, welche verschiedene Tiernamen enthalten. Man muss das Nehmen und das Streicheln eines Tieres darstellen. Hier sind Hände, Handflächen besonders wichtig. Es wird vorgeschlagen, die folgenden Tiere zu „streicheln“: · Einen Hamster (stellen Sie sich vor, wie er Ihnen aus den Händen rutscht, über die Schulter läuft usw.) · Eine Katze · eine Schlange (sie bewegt sich um Ihren Hals) · einen Elefanten eine Giraffe. Die Aufgabe für die gesamte Gruppe ist es, das Tier zu erraten.
„Fange. Sage“
Die Teilnehmer stehen im Kreis. Der Moderator gibt den Ball und schlägt vor, den Ball dem nächsten Teilnehmer gegenüber zu übergeben und gleichzeitig ein Wort aus dem Sprichwort oder aus dem Spruch (dem Zungenbrecher) zu sagen. Der Teilnehmer, der den Ball gefangen hat, setzt das Sprichwort (den Zungenbrecher) fort, nennt das nächste Wort und wirft den Ball dem nächsten Teilnehmer zu und so weiter. Das Ziel ist es, den Text ohne Anzuhalten zu erzählen und den Ball nicht fallen zu lassen.
„Fantastische Tiere“
Die Teilnehmer werden aufgefordert, sich in eine fantastische Kreatur zu verwandeln, welche ein Tier in Verbindung mit einem unbekannten Wort darstellt. Zum Beispiel, „Manyapa“, „Barbuda“, „Karapulka“ usw. Ein plastisches Bild der Figur finden, sich vorstellen, so ausführlich wie möglich darüber erzählen: Wo er lebt, was er liebt, was er fürchtet, usw. Um es zu erschweren, ist es notwendig, dass der Charakter von sich selbst erzählt (ein Teilnehmer in der Gestalt eines fantastischen Wesens).
„Eingefroren“
Das Spiel verbessert die Fähigkeiten des emotionalen Kontakts. Die Teilnehmer werden in Paare aufgeteilt. In jedem Paar spielt der Eine die Rolle eines „Eingefrorenen“ und der Andere tritt als „Facharzt für Reanimation“ auf. Nach dem Signal des Moderators erstarrt „der Eingefrorene“ in absoluter Ruhe. Innerhalb einer Minute muss der „Facharzt für Reanimation“ ihn wiederbeleben, er hat jedoch kein Recht, „mit den Gefrorenen“ zu sprechen oder ihn zu berühren. Er kann nur mit Blick, Mimik und Pantomime wirken. Das Kriterium für „Auftauen“ sind Veränderungen im Gesichtsausdruck, ein Lächeln oder ein Lachen von „dem Eingefrorenen“.
“Sachkenner”
Der Moderator bietet irgendwelchen Unterrichtstext und bietet Ihnen in dem Text das Wichtigste zu markieren. Die Teilnehmer werden in zwei Teams aufgeteilt. Jedes Team versucht, den Text in Form von der erstarrten stummen Szene zu präsentieren. Die Grundlage des Inhalts der Szene kann ein Ereignis oder abstrakt ausgedrückter Gedanke des Textes sein. Das gegnerische Team muss erraten, aus welchem Werk die Szene stammt (dies ist für ältere). Und die Anfänger müssen die Episode aus diesem Werk (Märchen) und die Helden entziffern.
„Lauf der Assoziationen“
Die Teilnehmer sitzen im Halbkreis. Der am Rand Sitzende nennt das Wort, der Nächste nennt das Wort, das bereits genannt wurde und sein eigenes Wort (sie sollten nicht im Sinne verbunden sein) und so weiter. Die Übung kann lange dauern.
„Geschichte im Kreis“
Ein Teilnehmer, der am Rand sitzt, spricht zwei zufällige Wörter laut aus, zum Beispiel „der Schrank“ und „die Katze“. Der nächste Teilnehmer im Uhrzeigersinn beschreibt laut das Bild, das das zweite Wort mit dem ersten verbindet. Zum Beispiel: „Eine Katze hat in einem geschlossenen Schrank geschlafen.“ Der zweite Teilnehmer nennt dann sein Wort, zum Beispiel das Wort „Banane“. Der dritte Teilnehmer verbindet das zweite und das dritte Wort mit einem Satz, zum Beispiel: „Da die Katze aus Afrika stammte, hatte sie Bananen sehr gern“ und nennt sein Wort dazu. So läuft das Spiel im Kreis. Für die ältere Gruppe kann man die deutsche Sprache verwenden.
„Die Hand stoppen“
Die Teilnehmer sind in Paare unterteilt. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass sie sich nur in die Augen schauen sollten. Die Übung hat begonnen, Sie müssen spüren, wann Ihr Partner eine Bewegung mit der Hand oder mit dem Fuß oder mit dem Kopf macht, um ihn stoppen zu können.
„Leibwächter“
Die Teilnehmer sind in Paare unterteilt. Der Eine ist Leibwächter, der Andere beginnt langsam mit geschlossenen Augen durch den Raum zu gehen. Aufgabe des Leibwächters, ohne den Partner mit Händen zu berühren, ihn vor Gefahren und Kollisionen mit Gegenständen und anderen Teilnehmern zu warnen. Dann können Sie die Rollen tauschen.
„Brownsche Bewegung“
Die Teilnehmer werden auf einem eingezäunten Spielplatz untergebracht. Ihre Aufgabe ist es, sich schnell zu bewegen, ohne sich gegenseitig zu berühren. Allmählich nimmt der Raum ab.
Eine solche Übung lehrt, mit einem Partner zu interagieren, entwickelt Bühnenaufmerksamkeit und die Fähigkeit, Ihre Handlungen gegenüber dem Partner anzupassen.
„Treff“
„Wir beginnen eine freie Bewegung durch den Raum. Schauen wir nicht auf Partner. Bewegen wir uns, als ob wir in unsere eigenen Gedanken vertieft sind. Vermeiden wir nicht nur Kollisionen, sondern auch Berührungen. Die Bewegungen sind leicht und frei. Ohne Reduzierung des Tempos, versuchen wir, gleichmäßig alle Teile des Raumes zu füllen. Auch die Ecken lassen wir nicht leer. Nun treffen unsere Augen die Augen des Jeden, der neben uns vorbeikommt. Sekundenverzögerung – Stopp auf Blickkontakt – und wieder Bewegung bis zum nächsten Treffen. Angehalten – Blick - Bewegung. Wenn zuvor unser Blickkontakt mit den Partnern eine rein mechanische Bindung darstellte, lassen wir unser Treffen jetzt mit Emotionen erfüllen. Was drückt Ihr Blick bei jeder neuen Begegnung aus: Freude, Überraschung, Begrüßung, Gleichgültigkeit usw. Wir bewegen uns weiter und jedem, der uns auf dem Weg begegnet, schütteln wir die Hand. Das Tempo wird nicht reduziert, so dass Sie schnell genug sein müssen, um Zeit zu haben und diejenigen zu begrüßen, die sowohl von der rechten als auch von der linken Seite zu Ihnen nähern. Versuchen Sie, keine Person zu verpassen, lassen Sie niemanden ohne Gruß. Es ist nicht notwendig, im Kreis herumzulaufen: Der ganze Raum steht uns zur Verfügung. Wir improvisieren bei der Routenauswahl. Statt eines Händedruckes berühren wir nun jeden, der uns begegnet, mit dem vom Lehrer genannten Körperteil. „Ellbogen!“ also legen wir unseren Ellbogen an den Ellbogen des Gegenübers und stoppen den Lauf, bis der Lehrer überprüft, ob sich alle ein Paar gefunden haben. „Schulter!“ also stehen wir Schulter an Schulter“;
Eine Liste von Übungen für das Schauspieltraining zur Entwicklung von Körperplastik sowie szenischer Bewegung.
Feuer - Eis.
Die Übung beinhaltet abwechselnde Spannung und Entspannung des gesamten Körpers. Die Teilnehmer führen die Übung im Kreis durch. Auf Befehl des Moderators „Feuer“ beginnen sie intensive Bewegungen mit dem ganzen Körper. Die Sanftheit und die Intensität der Bewegungen werden von jedem Schüler nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Auf Befehl „Eis“ erstarren die Teilnehmer in der Pose, in der sie den Befehl gehört haben, und belasten den ganzen Körper bis an die Grenze. Der Moderator wechselt mehrmals zwischen beiden Befehlen und ändert die Ausführungszeit des einen und des anderen willkürlich.
Erklärung der Pose
Die Teilnehmer laufen im Kreis herum. Nach dem Klatschen des Moderators sollte jeder seinen Körper in eine für sich unerwartete Pose werfen. Jede Pose sollte erläutert werden. „Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine sinnvolle Handlung durchgeführt ... setzen Sie diese Handlung auf Befehl „Weiter“ fort. Wir müssen verstehen, was Sie tun. Versuchen Sie, keine banalen Erklärungen zu erfinden, die jede Pose erläutern könnten. Suchen Sie nach Handlungen, die genau der Pose Ihres Körpers entsprechen, in der Sie eingefroren sind, nur ihr und keiner anderen.“
Gezogen - gebrochen.
Die Ausgangsposition ist stehend, die Arme und der ganze Körper sind nach oben gerichtet, die Fersen werden nicht vom Boden abgenommen. Der Moderator sagt: „Wir strecken uns, wir strecken uns nach oben, höher und höher ... Wir reißen die Fersen mental vom Boden ab, um noch höher zu werden (tatsächlich sind die Fersen auf dem Boden) ... Und jetzt sind unsere Hände gebrochen, sie hängen willensschwach. Nun sind die Arme in den Ellbogen gebrochen, dann in den Schultern, die Schultern sind gefallen, der Kopf hängt, die Taille ist gebrochen, die Knie umknickten, sie fallen auf den Boden ... Wir liegen entspannt, schlaff, bequem ... Hören Sie auf sich. Ob irgendwo die Spannung bleibt? Wir haben sie fallen lassen!“ Während der Übung sollte der Moderator die Teilnehmer auf die folgenden zwei Punkte aufmerksam machen: Den Unterschied zwischen dem Befehl „Hände senken“ und „Hände gebrochen“ anzeigen (die Entspannung der Hände wird nur im zweiten Fall erreicht); 2) Während die Teilnehmer auf dem Boden liegen, sollte der Moderator zu jedem von ihnen kommen und überprüfen, ob sein Körper vollständig entspannt ist, bzw. auf die Hemmungen hinweisen.
Entspannung nach der Zählung.
„Die ganze Gruppe von Teilnehmern steht. Hände hoch, Beine schulterbreit auseinander. Der Moderator zählt. Während dieser Zählung entspannen die Teilnehmer allmählich alle Körperteile. Bei „eins“ werden die Hände entspannt, bei „zwei“ werden die Ellbogen entspannt, bei „drei“ werden die Schultern, die Arme entspannt, bei „vier“ - der Kopf, bei „fünf“ ist der Oberkörper völlig entspannt und hält sich nur auf den Beinen, bei „sechs“ ist die vollständige Entspannung, die Teilnehmer setzen sich auf den „Punkt“. Dann stehen sie nach dem Klatschen des Moderators auf. Der Moderator kann den Befehl geben, sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zu entspannen, indem er die Qualität der Entspannung der Körperteile überprüft. Zum Beispiel, „eins“, „zwei“, „drei“, drehen Sie Ihre Hände, überprüfen Sie den Grad der Entspannung. Dann fährt der Moderator fort: „vier“, „fünf“ - Entspannung wird geprüft, „sechs“.
Übungen zum Sprachtraining
Atmung
Ohne die richtige Zwerchfellrippenatmung (Bauchatmung) kann Ihre Sprache nicht vollständig werden.
Regeln der Sprachatmung:
1. Mit der Nase einatmen, mit dem Mund ausatmen.
2. Das Einatmen ist mehrmals kürzer als das Ausatmen.
3. Die Schultern heben sich nicht an.
4. Die Brust ist nicht nach vorne herauszuschieben.
5. Die unteren Rippen bewegen sich (zur Seite auseinander).
6. Die Bauchmuskeln arbeiten aktiv.
Sie müssen die korrekte Durchführung der Übung überprüfen, legen Sie einfach Ihre Hände auf Zwerchfellhöhe ab und spüren Sie, wie sich die Rippen beim Einatmen divergieren und wie Sie beim Ausatmen in der gleichen Position bleiben. Die Merkmale weisen darauf hin, dass Sie das Zwerchfell beim Atmen benutzen und die Übung richtig durchführen.
Wie man den richtigen Atem findet:
Legen Sie sich hin, entspannen Sie sich und spüren Sie die Bewegung Ihres Atems. Sie werden Ihren Bauch heben und Ihre unteren Rippen leicht auseinanderziehen. Verwalten Sie die Atmung - aktives Einatmen mit der Nase, Ausatmen mit dem Mund. Versuchen Sie, die ganze Luft auszuatmen. Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihren Bauch so eindrücken, dass der Bauchnabel die Wirbelsäule erreicht. Machen Sie solch ein Ein- und Ausatmen 5- bis 8-mal.
Tonbildung
Versuchen Sie einen komfortablen, entspannten und natürlichen Ton zu finden. Zu solchen Geräuschen gehört beispielsweise Stöhnen. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine hohe Temperatur und außer dem Stöhnen können Sie keine anderen Töne erzeugen. Stöhnen Sie zuerst mit dem Laut mmmmmm aus, dann schalten Sie auf nnnnnnnnnn um. Wenn Sie mit der Einbeziehung von Bauchmuskeln atmen, Ihr Körper entspannt ist, und die Luft aus dem Bauch in „die Maske“ gerichtet ist, dann gelingt es Ihnen einen guten, ungehemmten Ton zu erzeugen, um ihn weiterentwickeln und verbessern zu können.
Aufwärmen von Resonatoren
Atmen Sie kurz ein. Beim Ausatmen, ohne Spannung mit geschlossenem Mund, aber mit entspanntem Kiefer, artikulieren Sie den Laut „m“. Die Aufgabe besteht darin, ein Schwingungsgefühl im Bereich der Nase und der Oberlippe zu erreichen. Massieren Sie mit leichten Klopfbewegungen Nasenflügel, Nasenrücken, Oberlippe. Dann versuchen Sie es die Klangkombination „mmmm-aaaa“, als ob Sie sich darauf vorbereiten würden, zu gähnen, senken Sie den Klang in den unteren Resonator – den Brustkorb. Wenn der Ton abfällt, klopfen Sie ihn einfach ab.
Hemmungen überwinden
Wenn Ihr Unterkiefer, Nacken oder Schultern und andere Körperteile konstant gespannt sind, werden die Geräusche, die Sie beim Sprechen machen, auch gehemmt und dadurch nicht wohlklingend. Sie können die „Hemmungen“ mit einem einfachen Aufwärmen entfernen:
- Neigung des Kopfes in verschiedene Richtungen, Drehung im Kreis, sanfte Bewegungen 6- bis 8-mal in jede Richtung.
- Schultern nach oben, nach unten und in einem Kreis 8- bis 10-mal in jede Richtung bewegen.
- Wir wärmen den Brustkorb mit einer Drehung 6 bis 8-mal in verschiedene Richtungen auf.
- Drehen Sie Ihre Hüften 6- bis 8-mal von rechts nach links und von links nach rechts.
- Das federnde Gehen am Ort für Aufwärmen der Knie und Füße (20 Schritte).
Artikulationsgymnastik
Mit speziellen Übungen können Sie Zunge, Lippen, Wangen, weichen Gaumen, Kehlkopf, Kiefer aufwärmen und trainieren.
Zunge: Streichen Sie mit der Zunge im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn das Zahnfleisch. 10-mal in eine Richtung und 10-mal in die andere Richtung. Entspannen Sie den Sprechapparat. Beißen Sie auf die Zunge. Legen Sie es in verschiedene Richtungen.
Lippen: Falten Sie die Lippen in den „Rüssel“ und versuchen Sie, diesen „Rüssel“ zu drehen - oben, unten– rechts, links und im Kreis.
Kiefer: Suchen Sie mit den Zeigefingern die Stelle, an der sich der Ober- und Unterkiefer verbinden, und massieren Sie diese Verbindung. Ohne die Finger zu entfernen, öffnen Sie den Mund so weit wie möglich, dann schließen Sie ihn. Wiederholen Sie die Übung mehrmals. Dann bewegen Sie den Kiefer mehrmals von rechts nach links.
Theatergeflüster
Nehmen Sie irgendeinen Text oder ein Gedicht und fangen Sie an, ihn flüsternd zu lesen. Die Hauptaufgabe dabei besteht darin, richtig zu atmen und die Luft aktiv in die Nasen- und Mundresonatoren zu leiten. Achten Sie darauf, dass es sich um ein wirklich lautes Flüstern handelt, nicht um ein leises Sprechen. Nachdem Sie etwa die Hälfte des Textes geflüstert haben, schalten Sie den Ton ein. Wechseln Sie zwischen flüsterndem Sprechen und Sprechen mit dem Ton. Wenn Sie diese Übung richtig machen, wärmt Ihr Sprachapparat intensiv auf.
Schauspieltraining - Aufwärmen
„Fünf Geschwindigkeiten“
Der Moderator: Wir müssen uns jetzt in Menschen verwandeln, die nur fünf Geschwindigkeitsgänge haben. Der erste Gang ist der langsamste. Der ganze Körper scheint eingefroren zu sein. Diese Geschwindigkeit erfordert viel Spannung und die Fähigkeit des Teilnehmers, seinen Körper zu beherrschen, keine plötzlichen Bewegungen zu machen, alles sanft und weich auszuführen. Beim zweiten Gang beschleunigt sich das Tempo. Jede Bewegung ist schneller als beim ersten Geschwindigkeitsgang, aber immer noch nicht im normalen Tempo. Die dritte Geschwindigkeit ist das normale, alltägliche Tempo eines jeden von euch. Die vierte Geschwindigkeit ist das beschleunigte Tempo. So existieren wir, wenn wir gestresst sind, etwas stört uns, schafft Unbehagen, Aufregung, Spannung. Es ist manchmal Eile, Hektik, Nervosität. Die fünfte Geschwindigkeit ist fast ein Lauf. Alles geschieht in einem übertrieben schnellen Tempo. Jetzt versuchen wir, jede Geschwindigkeit zu erleben. Ich nenne Geschwindigkeit, und Sie versuchen den Gang praktisch zu meistern. Zwingen Sie den gesamten Körper, von einem Geschwindigkeitsgang zum anderen schnell und genau umzuschalten. Befehlen Sie Ihren Muskeln, sich den Unterschied zwischen den Tempos zu merken.
„Gegenstand im Kreis“
Die Gruppe setzt oder stellt sich im Halbkreis. Der Moderator zeigt den Schülern einen Gegenstand (einen Stock, ein Lineal, ein Glas, ein Buch, einen Ball, ein beliebiges Objekt, das in Sichtweite ist), den die Schüler einander in einem Kreis übergeben müssen, indem sie ihn mit neuen Inhalten füllen und diesen Inhalt interpretieren. Zum Beispiel beschließt jemand, ein Lineal wie eine Geige schauspielerisch zu behandeln. Er gibt sie genau wie eine Geige der nächsten Person weiter, ohne dabei ein Wort zu sagen. Und der nimmt es wie eine Geige. Die Etüde mit der Geige ist zu Ende. Nun behandelt der zweite Schüler dasselbe Lineal, beispielsweise wie eine Waffe oder wie ein Pinsel usw. Wichtig ist, dass die Schüler nicht nur beim Manipulieren mit dem Gegenstand irgendwelche formale Gesten benutzen, sondern auch Haltung zu ihm wiedergeben. Diese Übung entwickelt die Phantasie gut. Um das Lineal als Geige darstellen zu können, müssen wir zunächst diese Geige vor uns sehen, also uns vorstellen. Und je weniger das neue, „gesehene“ Gegenstand dem Angebotenen ähnelt, desto besser die Schüler mit der Aufgabe fertig werden. Darüber hinaus entwickelt diese Übung den Teamgeist, denn der Schüler muss nicht nur einen neuen Gegenstand für sich selbst wahrnehmen, sondern auch anderen von seiner neuen Wahrnehmung zu überzeugen.
Das Lied „Bumbala“.
Eine Zeile (manchmal ein Wort) wird von einer Person gesungen, und der Rest wird nach ihm von der Gruppe wiederholt.
Bumbala bumbala bumbala havista - 2-mal
Oo, nana, nana, havista - 2-mal
Havista-2 р havista - 2-mal
Es ist die Zeit der Ernte gekommen - 2-mal
Ernten mit unserem Herzen - 2-mal
Mit Herzen-2р mit Herzen - 2-mal